Ich war auf der Suche nach einem einfachen, webbasierten Bugtracking-Tool, mit dem ich mehrere kleine Projekte verwalten kann. Die Anforderungen waren im Groben: schnell und einfach auf einem LAMP-System aufzusetzen, private und öffentliche Projekte, feines Rechtemanagement (wer in welchem Projekt, Rollen (Berichter, Tester, Entwickler, …), einfache Benutzeroberfläche (auch für den normalen DAU), deutsche Übersetzung, gute Übersichtsseite, Open Source.
Natürlich kommen einem erst die „größeren“ Issue Management-Tools in den Sinn, insbesondere Bugzilla und TRAC. Bugzilla habe ich noch nie konfiguriert oder genauer betrachtet, auf den ersten Blick schien es mir zu „fett“ für meine Zwecke. TRAC habe ich in anderen Projekten schon im Einsatz (gehabt) – ein Super System, kann aber auch „zu viel“.
So bin ich nach kurzer Webrecherche auf den Mantis Bug Tracker gestoßen. Die Online-Demo hat mir so gut gefallen, dass ich gleich mal eine Testinstallation durchführte. Und siehe da, in weniger als 10 Minuten war alles installiert. Auch eine vernünftige Grundkonfiguration (Benutzer, E-Mail-Benachrichtigungen, Optik, Testprojekt, Spracheinstellungen) hat nur eine halbe Stunde beansprucht.
Fazit: Die oben genannten Anforderungen sind bei Mantis alle erfüllt – das Ding kommt nun bei uns nun zum Einsatz. Bleibt abzuwarten, wie es angenommen wird und ob die Kunden, Tester und Mitentwickler wirklich ihre Bugs, Featurewünsche etc. eintragen …

Endlich mal ein Hibernate-Buch, das sich gleich voll und ganz auf die Annotations-Schreibweisen stürzt und die althergebrachte Konfiguration über XML-Dateien in einem separaten Kapitel abhandelt. Alles in allem haben die Autoren Bernd Müller und Harald Wehr in Ihrem Buch „Java-Persistence-API mit Hibernate“ einen geglückten Überblick über die Materie geschaffen und heben sich dabei durch einen kompakten, verständlichen Schreibstil hervor.
