Am gestrigen Donnerstag fand das JUG-März-Treffen (JUG = Java User Group Erlangen-Nürnberg) diesmal in den Schulungsräumen der MATHEMA statt. Diesmal gab es eine Diskussionsrunde über die Zukunft des Webs mit Werner Eberling und Oliver Szymanski, sowie als „Star-„Gast Ed Burns (Spec. Lead von JSF, Sun Senior Staff Engineer).

Zunächst wurde über die Neuerungen im kommenden JSF2.0 diskutiert, mit der Quintessenz, dass vieles einfacher wird, aber nichts spektakulär Neues hinzu kommt. Viele Dinge, die man sich bisher über andere Frameworks/Tools ins Boot geholt hat, werden jetzt in den Standard integriert (z.B. Facelets). Die faces-config.xml lässt sich zukünftig auf ein Minimum reduzieren, da das meiste über Annotationen abgedeckt werden kann.

Im Anschluss ging die Diskussion um die Zukunft des Web (Web3.0?) zunächst um die Wünsche aus Entwicklersicht (z.B. RichClients im Web, …), die dann mehr und mehr in Richtung Anwendersicht abschweifte („Was will der Anwender in Zukunft?“) sowie die Probleme mit persönlichen Daten in einer vernetzten Welt.

Klar wurde dabei in erster Linie, wie schwer es ist, über Übermorgen hinaus zu blicken. Insgesamt hat es sehr viel Spaß gemacht und ich freue mich auf das April-Treffen.

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